über uns  

Reta Diehl
Mit meiner Tierliebe habe ich schon als Kind meine Familie auf Trab gehalten, denn ich schleppte immer wieder verwahrloste oder ausgesetzte Tiere mit nach Hause. Als Teenager verbrachte ich, wenn ich nicht gerade mit einem "Nachbarshund" unterwegs war, viel Zeit auf den Rücken der Pferde. Die Wölfe, sie faszinierten mich von Klein an und ich las sehr viele Bücher, später schaute ich auch Dokumentationen über diese grandiosen Tiere. Meinen Kindertraum, einen eigenen Hund, konnte ich mir erst viel später erfüllen. Ich durfte durch dieses Tier sehr viel lernen, ob nun jetzt physisch oder psychisch und ich wusste damals schon, dass es nicht mein einziger Hund bleiben wird. Durch diese Erfahrung wollte ich die Tiere noch besser spüren und verstehen können, ihnen helfen wenn sie Hilfe brauchen. Die Tiere und die Halter einander näher bringen können. Ich getraute mich noch einmal in die Schule und machte die Ausbildung zur Tierkommunikatorin und Tiertherapeutin, was für mich eine riesige Bereicherung ist und auch in der Hundeschule gut einsetzbar ist. Mehrere Hundeausbildungen und ergänzende Weiterbildungen, viele interessante und gute Leute und zuletzt mein eigener, nicht so einfacher Hund "Gajaru", hat mir in vielen Dingen andere Wege oder Arbeitsmöglichkeiten aufgezeigt. Für mich ist es wichtig, dass der Hundehalter sein Tier spüren kann und mit Herz dabei ist. Ein miteinader statt gegen einander, damit ein Team entsteht.

 

Sowohl durch unsere eigenen Hunde, als auch durch die absolvierten Kurse und Weiterbildungen hat sich im Verlaufe der Jahre einiges an Hundeerfahrung angesammelt. Wir freuen uns, dieses Wissen in der Hundeschule nun an andere Hundehalter weitergeben zu dürfen.


Patricia Boppart
Wenn ich erzähle, dass ich als Kind Angst vor Hunden hatte, glaubt mir das heute wohl niemand mehr… Meine Begeisterung für Hunde entdeckte ich jedoch tatsächlich erst im Oberstufenalter, wobei mein Umfeld voller Überzeugung davon ausging, dass es sich wohl nur um eine vorübergehende Phase handeln würde. Aus diesem Grund waren meine Eltern auch strikt gegen die Haltung eines eigenen Hundes und empfahlen mir stattdessen Hunde aus dem Tierheim auszuführen - wohl in der Hoffnung, dass das «Gestürm» um einen eigenen Hund dann nachlassen würde… Nachdem ich 5 Jahre lang mehrmals wöchentlich im Tierheim mit sämtlichen Hunden spazieren ging, waren aber auch sie davon überzeugt, dass der Wunsch nach einem eigenen Hund wohl nicht nachlässt. Zu meinem 18. Geburtstag erfüllten sie mir deshalb meinen grossen Wunsch: «Struppi», eine Bichon Frisé Hündin aus dem Tierheim zog bei uns ein. Fortan verbrachte ich den grössten Teil meiner Freizeit mit Hund. Parallel dazu begann ich mein eigenes Wissen mittels Kursen und Weiterbildungen zu erweitern, war jahrelang im Vorstand eines Hundevereins tätig und entschloss mich schlussendlich dazu, mir einen zweiten Hund anzuschaffen. Kurz darauf zog der belgische Schäferhund «Hajax» als Welpe bei mir ein und bereichert seither meinen Mehrhundealltag. Mit meinen Hunden habe ich zahlreiche Kurse absolviert, und sowohl im Agility als auch in der Sparte Begleithund Hundesport betrieben.